Obamas Asienreise kostet 1 Milliarde Dollar

Nach dem er eine grosse Niederlage bei den Wahlen erlitten hat, lässt Obama den Scherbenhaufen hinter sich und geht ab Samstag auf eine längere Reise nach Indien, Indonesien, Japan, Südkorea und China. Ein Tapetenwechsel von 10 Tagen mit der Air Force One unterwegs ist auch viel schöner als sich dem Fiasko in der Heimat zu stellen.

Das Weisse Haus verkauft ihn ja auch als „Präsident des Pazifik“, da Obama in Indonesien und Hawaii aufgewachsen ist und die amerikanische Präsenz in Asien ganz oben auf der geostrategischen Agenda steht. Mit dieser Reise und dem Tross an Journalisten die darüber berichten werden, kann er von der Wahlniederlage ablenken und seine „staatsmännische“ Seite zeigen.

Der erste Stopp seiner Asienreise ist ein zweitägiger Aufenthalt in Mumbai in Indien. Der Aufwand der dafür betrieben wird ist gigantisch. So sollen die Kosten sich auf sagenhafte 100 Millionen Dollar pro Tag belaufen. Ein Offizieller der Maharashtra Regierung, der die ganzen Vorbereitungen kennt, erzählte der lokalen Presse:

„Der riesige Betrag von 200 Millionen Dollar wird für Sicherheit, Übernachtung und andere Aspekte des Besuchs des Präsidenten ausgegeben.“

3’000 Personen, einschliesslich Secret Service Agenten, Vertreter der US-Regierung und Journalisten werden den Präsidenten und seine Gattin Michelle mit den beiden Töchtern Malia und Sasha begleiten. Zahlreiche Offizielle des Weissen Haus und 500 Agenten der verschiedenen Sicherheits- und Geheimdienste sind schon seit Wochen Vorort und 13 Transportmaschinen brachten drei Helikopter, sechs gepanzerte Limousinen, Geländewagen, Ambulanzen, Operationssaal, Lebensmittel, Tonnen von hightech Kommunikationsgeräte und vieles mehr nach Mumbai.

Für die Unterbringung in Mumbai wurde das ganze Taj Mahal Hotel mit 570 Zimmer gebucht, einschliesslich Restaurants und Konferenzräume, um die totale Sicherheit zu gewährleisten. Diverse weitere Räumlichkeiten in der Umgebung wurden ebenfalls in Beschlag genommen. Insgesamt werden 850 plus Zimmer nur für den engeren Kreis benötigt.

Zur Erinnerung, im und um das Taj Mahal Hotel lieferten sich im November 2008 indische Spezialeinheiten und "Terroristen" erbitterte tödliche Kämpfe, welche das Hotel stürmten und drei Tage lang die Stadt in Atem hielten. Das Hotel wurde dabei schwer beschädigt, ist aber mittlerweile restauriert worden und seit August wieder eröffnet.

Lokale Zeitungen berichten, das Zentrum von Mumbai wird von Sicherheitskräften völlig abgeriegelt sein, während der Präsident in der Stadt sich bewegt. Schiffe der US- und Indischen Marine werden 330 Kilometer der Küste patrouillieren, Marinetaucher die Promenade vor dem Hotel gegen Angriffe schützen und der Luftraum wird von Abfangjäger ständig überwacht. Das Präsidentenehepaar wird mit dem mitgebrachten Marine One Helikopter vom Flughafen Mumbai zum Shikra Hubschrauberlandeplatz in Colaba in der Nähe des Hotels geflogen.

Insgesamt schützen 34 Kriegsschiffe, einschliesslich eines Flugzeugträgers mit U-Boote und Zerstörer als Begleitung, die Küste vor Mumbai während des zweitägigen Besuchs!

Laut Personen die für die Logistik zuständig sind, wird der US Secret Service 30 Hunde mitbringen, welche in Mumbai nach Bomben schnüffeln sollen. Dafür werden auch spezielle Auto benötigt die sie rumfahren und alle Orte vorher nach Gefahren absuchen.

"Das Konsulat hat nach 10 speziellen Autos für die Hunde während des Besuchs des Präsidenten vom 6. und 7. November angefragt. Diese Autos werden den Konvoi des Präsidenten begleiten und gegenüber dem Taj Hotel stationiert sein," sagte eine Sprecherin der Firma.

Mehr als 150 Autos, einschliesslich Geländewagen, modernste Busse und Lastwagen, sind vom amerikanischen Konsulat für die ganze Entourage gebucht worden.

"Wir benötigten zwei Monate um die Fahrzeuge zu organisieren. Für den Komfort der Hunde wurden die hinteren Sitze entfernt und das Äussere abgeändert, damit es keine scharfen Kanten gibt. Noch nie haben wir so eine VIP-Behandlung für Tiere gesehen."

Laut US-Rechnungshof kostet eine Flugstunde mit der Air Force One ca. 70'000 Dollar. Das heisst, alleine die Anreise von Washington nach Mumbai verschlingt für diese eine Maschine fast 1 Million Dollar. Nur, es sind insgesamt 40!!! Flugzeuge für Mensch und Material notwendig, einschliesslich Begleitschutz durch Kampfjets. Ausserdem fliegt nicht nur eine Präsidentenmaschine, sondern gleich beide. Sogar der Treibstoff wird in den USA abgefüllt, versiegelt und an die Destinationen mit Tanker geflogen. Die füllen doch nicht lokalen Sprit ein, der ist ja nicht sicher.

Der Aufwand für die Reise soll die grösste was die Logistik und Mannschaft betrifft, die je für einen US-Präsidenten betrieben wurde, schreibt die Daily Mail.

Die gepanzerten Limousinen werden auf Transportflugzeuge verladen:



Nach dem kurzen Staatsbesuch in Indien geht es weiter nach Indonesien, das Land mit der grössten muslimischen Bevölkerung der Welt. Er will dort eine weitere Geste ihnen gegenüber damit ausdrücken. Obama ging dort als Kind zur Schule. Seine Mutter nahm damals in Indonesien ihren Wohnsitz, da sie Lolo Soetoro heiratete, einen indonesischen Staatsbürger, der ihn danach adoptierte. Interessant ist, in den Aufzeichnungen wurde Obama unter dem Namen „Barry Soetoro“ in der Franziskus Assisi Schule in Jakarta eingetragen und als indonesischer Staatsbürger verzeichnet. Deshalb gibt es auch Zweifel, ob Obama überhaupt berechtigt ist amerikanischer Präsident zu sein.

Nach Indonesien geht es weiter nach Yokohama Japan, wo die Asia Pacific Economic Cooperation (APEC) Konferenz stattfindet. 8’000 Delegierte aus 21 Ländern des asiatisch-pazifischen Raums treffen sich zu Wirtschaftsgesprächen. Diese Länder, Australien, Brunei, Kanada, Chile, China, Hong Kong, Indonesien, Japan, Südkorea, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Papua Neuguinea, Peru, Philippinen, Russland, Singapore, Taiwan, Thailand, USA und Vietnam stellen 40 Prozent der Weltbevölkerung und die Hälfte des BIP der Welt dar.

Laut Weissen Haus wird Obama nicht nach Hiroshima oder Nagasaki reisen. „Das ist etwas was er irgendwann in der Zukunft machen will,“ sagte Ben Rhodes, der stellvertretende Sicherheitsberater. Bei seinem Aufenthalt in Japan will er sich „hauptsächlich auf die APEC-Konferenz konzentrieren,“ fügte er hinzu. Es gab nämlich in Japan gewisse Hoffnungen, Obama würde die beiden Städte als Geste der Versöhnung besuchen, um die festgefahrenen Gespräche über die Verlagerung der Futenma US-Luftwaffenbasis auf Okinawa in Gang zu bringen und die Opposition der Bevölkerung aufzuweichen.

Aber eine Gelegenheit für die Presse „sympathische“ Fotos zu schiessen wird es doch noch geben. Nach APEC will Obama an der grosse Buddha Statue in Kamakura vorbeischauen, die er bereits mit seiner Mutter als Kind gesehen hat.

Den Schluss der Reise bildet der G-20 Gipfel in Seoul Südkorea. Dort will Obama mit Präsident Lee Myung-bak das pendente Freihandelsabkommen (FTA) zwischen den beiden Ländern unter Dach und Fach bringen. Seoul und Washington hatten bereits 2007 das FTA unterzeichnet, aber die beiden Parlamente haben es nicht ratifiziert, da sie sich gegenseitig der Importhemmnisse über Autos und Fleisch beschuldigten.

Dann will Obama seinen chinesischen Gegenpart Hu Jintao vor dem G-20 Gipfel treffen. Es geht um die Forderung der USA, China muss seine Währung Yuan aufwerten. Das Handelsdefizit mit China erreichte einen neuen Rekord im August, wie die neuesten Statistiken zeigen. Das US-Repräsentantenhaus verabschiedete ein neues Gesetz, welches der Regierung erlaubt Massnahmen gegen Staaten zu ergreifen, die ihre Währung manipulieren. Damit ist eine Konfrontation zwischen den beiden „Supermächten“ vorprogrammiert.

Man muss sich vorstellen, der Aufwand der oben für Mumbai beschrieben wurde, wird jeden Tag an den anderen Orten die Obama besucht auch betrieben. Die gigantische Karawane an Menschen und Material, bestehend aus Vorausmannschaft, Sicherheitsleuten, Air Force One und Transportflugzeugen, Limousinen und Hubschrauber, muss überall hingebracht werden. Und Aussenministerin Hillary Clinton ist bereits seit einer Woche mit ihrem eigenen Tross und Flugzeugen unterwegs, um die Asienreise von Obama vorzubereiten. Bei 100 Millionen pro Tag für die 10 tägige Reise sind das Kosten von 1 Milliarde Dollar.

Aber „wir haben’s ja“, es ist ja nicht so, dass Amerika pleite wäre und die Wähler gerade weil sie durch die Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit völlig verarmt sind Obama gerade einen Denkzettel verpasst haben. Die Bevölkerung muss den Gürtel enger schnallen und sparen. Obama benimmt sich aber wie ein Pharao, ja wie eine Gottheit, mit seinem gigantischen Hofstaat, Komfortaufwand und Sicherheitsgetue auf Reisen.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Obamas Asienreise kostet 1 Milliarde Dollar http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/11/obamas-asienreise-kostet-1-milliarde.html#ixzz14Ptr2BoO


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gruss god mit dem ander
 
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